Projektstart GHOST: Gamified Hacking Offence Simulation-based Training bereitet auf Cyberwar vor

Am Labor für IT Organisation und Management (ITOM) ist im Juli das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt GHOST gestartet. GHOST steht für Gamified Hacking Offence Simulation-based Training und beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Trainingssystem zur Abwehr von Cyberattacken.

Forschen, konzeptionieren, implementieren

In Kooperation mit den IT-Sicherheitsexperten rund um Prof. Dr. Marko Schuba (FH Aachen) und einem starken Verbund aus Wirtschaftspartnern, allen voran Eurosimtec in Düsseldorf, wird ein ITOM-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Wolf in den nächsten 24 Monaten forschen, konzeptionieren und implementieren. GHOST-Projektkoordinator ist Johannes König, der derzeit seine Master-Arbeit abschließt und eine Promotion über das Thema plant. Ziel der Forschungsbemühungen ist es, ein Trainingssystem zu konzipieren, mit dem sich Unternehmen auf Cyberattacken vorbereiten können. Dafür wird an einer Simulationsumgebung geforscht und entwickelt, die an unternehmensspezifische Situationen angepasst werden und unternehmensübergreifende Szenarien abbilden kann. Den Faktor Mensch auf Cyberattacken vorzubereiten, wird dabei stets im Fokus der Forschungsbemühungen stehen.

Planspiel als Auftakt

Den Auftakt des Forschungsprojekts bildete eine Befragung der Spieler der Apollo 13-Simulation Ende Juni. Studierende der IT Service Management-Vorlesung und IT-Professionals nahmen an dem Planspiel teil. Die Ergebnisse der Befragung werden in die Konzeption des Trainingssystems miteinfließen. Das ITOM-Team freut sich auf die Zusammenarbeit in den kommenden 24 Monaten und wird auch an dieser Stelle über Ergebnisse berichten.